Die Opfer leiden oft ihr Leben lang schwer unter dem Mißbrauch. Deswegen ist es gut, dass durch die Veröffentlichung der Mißbrauchsfälle in den Jesuiten-Schulen das Thema auf den Tisch kam und nun auch weitere Fälle aufgedeckt wurden. Die Leidtragenden werden ermutigt, mit dem erlittenen Leid an die Öffentlichkeit zu gehen. Weiteren Mißbrauchsfällen kann vorgebeugt werden. Die Deutsche Bischofskonferenz geht das Thema offensiv an und bemüht sich um Aufklärung und aktive Prävention. Darüber bin ich sehr froh. Vielleicht kann die Kirche dadurch dazu auch beitragen, dass Menschen - in und außerhalb der Kirche - für die Thematik des Mißbrauchs noch mehr sensibilisiert werden und jedem Menschen, besonders den Kindern in Respekt und Wertschätzung begegnen. Denn die Kinder und allgemein die Schwächeren unserer Gesellschaft brauchen unseren besonderen Schutz! Ihr Pfarrer Stefan Redelberger |